Zierpflanzen

Zierpflanzen sind aus Wildarten gezüchtete Kulturpflanzen, die vom Menschen zur Erbauung, beziehungsweise für zweckgebundene Anpflanzungen kultiviert werden. Erfahren Sie mehr über Zierpflanzen

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Mehr über Zierpflanzen

Zierpflanzen sind aus Wildarten gezüchtete Kulturpflanzen, die vom Menschen zur Erbauung, beziehungsweise für zweckgebundene Anpflanzungen kultiviert werden. Zierpflanzenkulturen werden von Gärtnern der Fachrichtung Zierpflanzenbau (blühende Topfpflanzen, Blatt- und Grünpflanzen, Schnittblumen, Beet- und Balkonpflanzen), Baumschule (Zierbäume, -sträucher, Stauden) sowie Staudenbau (Zierstauden) kultiviert.

Zierpflanzen sind ein Hobby sehr vieler Menschen. Oft beschäftigen sie sich mit einzelnen Pflanzenarten und gründen Pflanzengesellschaften z.B. für Kakteen, Orchideen, Zwiebelblumen und Fuchsien,  in denen die Interessierten Informationen und Pflanzenmaterial austauschen können. Beet- und Balkonpflanzen sind oft nur ein- oder zweijährig (es gibt aber auch verholzende Vertreter wie z. B. Halbsträucher), finden ihre Verwendung in Balkonkästen, Rabatten, Kübeln und Beeten und werden in der Regel ebenfalls ihrer Blüten oder Blütenstände wegen kultiviert. Schnittblumen sind Zierpflanzen, die von Zierpflanzengärtnern oder Staudengärtnern für den Schnitt kultiviert werden und in der Floristik in Blumensträußen und Gestecken Verwendung finden. Zwiebel- und Knollenpflanzen sind Zierpflanzen, die nach einer Winterruhe aus Zwiebeln oder Knollen austreiben und meistens nur im Frühjahr blühen. Zwiebel- und Knollenpflanzen weisen ebenfalls auffälligen Blüten- bzw. Blütenstandsschmuck auf. Als Ziergehölze versteht man Gehölze, die in Parkanlagen, allen Arten von Gärten, Friedhöfen, aber auch als Beeteinfassung gepflanzt werden, um diese zu verschönern. Nicht selten tragen Ziergehölze aber auch Beeren, allerdings sind diese nicht essbar. Hinter dem Begriff Ziergehölze verbergen sich sowohl Laub- als auch Nadelgehölze in allen möglichen Größen und Arten.