Saateulen

Saateulen (Agrotis ssp.) sind stumpfgraue, braune, fette Raupen mit einem glänzenden Kopf, der oft an der Basis von jungen Pflanzen zusammengerollt ist. Sie ernähren sich nachts von den Stängeln junger Sämlinge und Transplantate, wo sie den Sämling auf Bodenhöhe durchtrennen und manchmal den gesamten Keimling verzehren. Erfahren Sie mehr über Saateulen

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Mehr über Saateulen

Saateulen (Agrotis ssp.) sind stumpfgraue, braune, fette Raupen mit einem glänzenden Kopf, der oft an der Basis von jungen Pflanzen zusammengerollt ist. Sie ernähren sich nachts von den Stängeln junger Sämlinge und Transplantate, wo sie den Sämling auf Bodenhöhe durchtrennen und manchmal den gesamten Keimling verzehren. Beschädigte Pflanzen welken und sterben. Die Falter sind klein bis mittelgroß und haben eine Flügelspannweite von 30 bis 46 Millimetern. Die Eier sind grünlich bis gelblich und schwach längs gerippt. Die Raupen sind glänzend grau bis leicht rötlich. 

Schadbild

Die Raupen fressen an Wurzeln und Blättern vieler Pflanzenarten, unter denen sich Getreide, Kartoffeln, Möhren, und Salat befinden. Unter den Nahrungspflanzen sind auch Fichten (Picea abies) und Lärchen (Larix decidua). Die Raupe überwintert und verpuppt sich im April in einer Erdhöhle Entwicklungszyklus. Die Saateule bildet in Mitteleuropa meist zwei Generationen pro Jahr. Die Falter der ersten Generation fliegen von Mai bis Juli; von August bis September können die Falter der zweiten Generation beobachtet werden. Sehr spät fliegende Falter (Oktober/November) können Vertreter einer dritten Generation sein.Die Falter sind nachtaktiv und werden vom Licht angezogen.  Die Eier werden in kleinen bis mittelgroßen Gruppen auf Blättern abgesetzt.