Rhododendronzikade

Der Pilz selber kann nicht bekämpft werden. Er wird von der Rhododendronzikade
(Graphocephala fennahi) übertragen. Deshalb ist die wichtigste Maßnahme zur
Vermeidung des Knospensterbens die Bekämpfung der Rhododendronzikade.
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Schadbild


Die Blütenknospen des Rhododendrons verfärben sich während des Winters braun und sterben ab. Verursacher ist der Pilz Pycnostysanus azaleae. Die befallenen Knospen öffnen sich im Frühjahr nicht. Stattdessen wachsen aus ihnen die dunklen Sporenträger des Pilzes, die den Knospen ein behaartes Aussehen verleihen. Vereinzelt konnte der Pilz auch auf Rhododendrontrieben nachgewiesen werden. 


Entwicklung des Schädlings

Der Pilz selber kann nicht bekämpft werden. Er wird von der Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi) übertragen. Deshalb ist die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung des Knospensterbens die Bekämpfung der Rhododendronzikade. Die beweglichen Larven erscheinen ab April/Mai und saugen an den Blattunterseiten. Da sie sich mehrmals häuten, sind die weißlichen Häutungsschuppen auf der Blattunterseite zu finden. Ab Juli treten die erwachsenen Zikaden auf. Der Pilz wird Ende Sommer durch die Rhododendronzikade während ihrer Eiablage in die Knospenschuppen
übertragen.