Quitte

Goldene, aromatische Früchte mit einer romantischen Vergangenheit. Die Quitte (Cydonia oblonga) ist die einzige Pflanzenart der Gattung Cydonia. Die Quitte ist tausende Jahre als Obstbaum in Kultur. Die ursprüngliche Heimat liegt im östlichen Kaukasus und im Transkaukasus. Erfahren Sie mehr über Quitte

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Goldene, aromatische Früchte mit einer romantischen Vergangenheit. Die Quitte (Cydonia oblonga) ist die einzige Pflanzenart der Gattung Cydonia. Die Quitte ist tausende Jahre als Obstbaum in Kultur. Die ursprüngliche Heimat liegt im östlichen Kaukasus und im Transkaukasus. Erste Nachweise über kultivierte Quitten aus dem Kaukasus reichen 4000 Jahre zurück, in Griechenland findet man sie ab 600 v. Chr., bei den Römern ab 200 v. Chr. In Mitteleuropa wird sie erst seit dem 9. Jahrhundert angebaut, als wärmeliebende Pflanze dort bevorzugt in Weinbaugebieten. Die Quitte wächst relativ langsam und wird mit den Jahren zu einem kleinen, breitkronigen Baum mit etwa fünf bis sechs Metern Wuchshöhe und -breite. Sie sind wärmeliebend und frostempfindlicher als Äpfel und Birnen. Daher an einen geschützten Standort pflanzen. An den Boden stellen Quitten kaum Ansprüche, nur Kalkböden sind zu meiden. Sie wachsen auf allen sauren bis neutralen, sandigen bis mittelschweren, durchlässigen Böden. Stauende Nässe vertragen Quitten nicht, vorübergehende Trockenheit hingegen macht ihnen nicht viel aus. Quitten mit wenig Schnitt aus. Schnittmaßnahmen beschränken sich auf gelegentliches Auslichten der Baumkrone. Fast alle Quitten sind selbstfruchtbar.