Buchsbaumzünsler

Der aus dem ostasiatischen Raum eingeschleppte Buchsbaumzünsler, ist eine gefräßige Raupe, die sich dem heimischen Buchsbaum sehr zugezogen fühlt und in ihm eine Brutstätte für die nächsten Generationen gefunden hat. Erfahren Sie mehr über Buchsbaumzünsler

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Der Buchsbaumzünsler

wurde wahrscheinlich aus Ostasien durch den Pflanzenhandel eingeschleppt. Seit ca. 2009 ist er in Österreich vorzufinden. Die Lieblingspflanze des Zünslers ist der Buchsbaum.

Des Buchsbaumzünslers Raupen sind dunkelgrün, schwarz-weiß gestreift, bepunktet, haben Borsten und einen schwarzen Kopf. Bis zu 5 cm lang können sie werden. Sie leben in Gespinsten. Hier spinnt sich der Zünsler zwischen den Blättern ein und überwintert.

Bereits im Frühjahr beginnen die Buchsbaumzünsler-Raupen zu fressen und verpuppen sich nach etwa 28 Tagen. Der sich daraus entwickelnde Falter ist weiß mit einem breiten braunen Rand am Flügel. Eine Spannweite von ungefähr 4-4,5 cm erreichen die Flügel des Falters. Jetzt beginnen die Falter Eier zu legen, vorrangig auf der Blattunterseite des Buchsbaumes. 2-3 Generation pro Jahr können somit, je nach Klima, entstehen.

  • Das Schadbild

Die jungen Raupen verursachen Schabefraß, die älteren Raupen fressen die Triebe ab bis hin zum Kahlfraß. Wenn die gelbgrün bis dunkelgrünen schwarzweiß gestreiften Raupen die Blätter gefressen haben, fressen sie auch die grüne Rinde der Zweige bis auf das Holz herunter. Die ganze Pflanze ist eingesponnen und in den Gespinsten hängen Kotkrümel. Die sehr gut getarnten Raupen sind selten zu entdecken.

  • Die Entwicklung des Schädlings

Die Raupen überwintern in einem Gespinst zwischen den Blättern des Buchsbaumes oder in benachbarten Ritzen. Mitte März bis Anfang April beginnen die Raupen wieder mit dem Fraß. Sie durchlaufen 6 bis 7 Larvenstadien bevor sie sich verpuppen und der Falter schlüpft. Buchsbaumzünsler bilden in Deutschland mindestens 2 Generationen pro Jahr hervor.

 

Eine genaue Betrachtung des Buchsbaumes lässt einen Befall frühzeitig erkennen. Achtung bei folgenden Anzeichen:

  • Der Buchsbaum weist trotz regelmäßiger Wässerung gelblich-beige oder buchstäblich „vertrocknete“ Blätter auf
  • Der Buchsbaum hat kaum noch Blätter
  • Einige Bereiche des Buchsbaumes sehen aus, wie von einem großen Spinnennetz eingesponnen