Blattläuse

Die im Freien lebenden Blattlaus-Arten überwintern in Form von Wintereiern. Daraus gehen im Frühjahr die sog. Stammmütter hervor, die ohne Befruchtung lebende Junge gebären. Ausgewachsen pflanzen sich diese auf die gleiche Weise fort. Im Sommer entstehen zahlreiche Generationen. Erfahren Sie mehr über Blattläuse

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Schadbild

Die Blätter sind gekräuselt, die Triebspitzen verkrüppelt und verkümmert. Auf der Unterseite der Blätter und an den Trieben sitzen Läuse. Die befallenen Pflanzenteile sind von den zuckerhaltigen Ausscheidungen der Tiere überzogen, auf denen sich Rußtaupilze ansiedeln. Blattläuse sind bedeutende Überträger von Viren, die zu starken Vergilbungen der Blätter führen. 

Entwicklung des Schädlings 

Die im Freien lebenden Blattlaus-Arten überwintern in Form von Wintereiern. Daraus gehen im Frühjahr die sog. Stammmütter hervor, die ohne Befruchtung lebende Junge gebären. Ausgewachsen pflanzen sich diese auf die gleiche Weise fort. Im Sommer entstehen zahlreiche Generationen. Es treten dann auch geflügelte Tiere auf, die für die Weiterverbreitung sorgen. Zu einem Neubefall kann es allerdings auch durch ungeflügelte Tiere kommen, soweit sie verweht oder verschleppt werden bzw. zuwandern. Gegen Ende des Sommers treten Geschlechtstiere auf. Diese paaren sich, und die Weibchen legen anschließend die Wintereier ab. Der Generationswechsel jeder Blattlausart ist artspezifisch. Allein in Deutschland gibt es ca. 800 Blattlausarten.